Strategie zur Validierung nicht-formalen und informellen Lernens in Österreich

Strategie zur Validierung nicht-formalen und informellen Lernens in Österreich

Ein sich rasant entwickelnder Arbeitsmarkt geprägt von wirtschaftlichem und technologischem Wandel, eine alternde Bevölkerung sowie die aktuelle Flüchtlingssituation sind nur einige der zentralen Herausforderungen, mit denen sich Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik derzeit konfrontiert sehen.

Im Sinne des lebensbegleitenden Lernens werden Angebote der nicht-formalen Bildung, insbesondere aus dem Bereich des gut ausgebauten Systems der Erwachsenenbildung, zunehmend in Anspruch genommen und akzeptiert. Daneben sind informell erworbene Kompetenzen – beispielsweise am Arbeitsplatz, in der Freizeit oder im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit – bisweilen nicht ausreichend sichtbar und folglich nicht gebührend anerkannt.

Vor diesem Hintergrund gewinnt die Feststellung und An­erkennung von Kompetenzen abseits der klassischen Bildungswege an sozialer und politischer Bedeutung. Die Strategie zur Validierung nicht-formalen und informellen Lernens in Österreich trägt diesem Umstand Rechnung. Sie wurde im November 2017 beschlossen und bildet das Ergebnis eines intensiven Diskussions- und Entwicklungsprozesses unter Einbindung aller wesentlichen Stakeholder im Feld der Validierung von Kompetenzen.

Die Initiative basiert auf der Empfehlung des Rates zur Validierung nicht-formalen und informellen Lernens (2012/C 398/01), welche die EU-Mitgliedstaaten dazu auffordert, national koordinierte Ansätze und Verfahren zu entwickeln, mit deren Hilfe Kompetenzen sichtbar gemacht und damit validiert werden können – unabhängig davon, wo und wie sie erworben wurden. 

Strategie zur Validierung nicht-formalen und informellen Lernens in Österreich

Geändert am: 24.04.2018

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