Das BMUKK lädt zum Tag der offenen Tür am Nationalfeiertag 2013

Tag der offenen Tür 2010. Nationalfeiertag, 26.10.2010 Palais Starhemberg
(Foto: Silvia Chaouech)

"Am Nationalfeiertag öffnen wir unsere Türen! Lernen Sie die Räumlichkeiten und den vielfältigen Aufgabenbereich des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur kennen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!"

Bundesministerin Dr. Claudia Schmied


Samstag, 26.10. 2013, 10:00 bis 16:00 Uhr

Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Repräsentationsräume im Palais Starhemberg
1014 Wien, Minoritenplatz 5, 1. Stock

Tag der offenen Tür 2012. Nationalfeiertag 26.10.2012 Foto: Höhere Graphische
Bundes-Lehr- und
Versuchsanstalt Wien

  • Ein Besuch bei Bundesministerin Dr. Claudia Schmied
    Schülerinnen und Schüler fotografieren die Besucherinnen und Besucher mit Frau Bundesministerin Dr. Schmied. Sie können die Fotos gleich mitnehmen!
  • Zeitgenössische Kunst
    Speziell für den Tag der offenen Tür wurde im Blauen Salon, so benannt nach seiner blauen Tapete, eine Auswahl an zeitgenössischer Kunst zusammengestellt.
  • Historisches …
    Auf Ihrem Rundgang durchs Palais Starhemberg treffen Sie DarstellerInnen in Kostümen aus dem 17. Jahrhundert.
  • Führungen durch das Haus
    Lernen Sie das Palais Starhemberg und seine Geschichte kennen! Das Palais ist seit 1871 Sitz des Unterrichtsministeriums. Auf Initiative von Ministerin Claudia Schmied wird hier der zeitgenössischen Kunst viel Raum gegeben.

Zeitgenössische Kunst am Minoritenplatz

Tag der offenen Tür 2013. Nationalfeiertag 26.10.2013 Untitled (Schuhe),
Angelika Loderer, 2012
(Foto: Angelika Loderer)

Betritt man das Palais Starhemberg über die Feststiege, haben die allegorischen Steinplastiken von Ceres, Löwen und Athene, die Landwirtschaft, Staatskunst und Weisheit symbolisieren sollen, Gesellschaft von zwei großformatigen Leinwandarbeiten der Künstlerin Sasa Makarova bekommen. Ebenso befindet sich dort eine Marmortafel von Arnold Reinthaler mit dem Titel „Morgen ist alles gut“.

Im 1. Stock, der Beletage, angelangt, erreichen die BesucherInnen den Minister gang, von dem der Zutritt in mehrere Repräsentations räume erfolgt. Hier hingen ursprünglich die Porträts ehemaliger Unterrichtsminister, jetzt ist der Ministergang mit zeitgenössischer Kunst ausgestattet. Arbeiten von Adam Adach, Sarah Bechter, Titanilla Eisenhart, Nilbar Güres, Anna Jermolaewa, Gudrun Kampl, Roland Kollnitz, Clemens Krauss, Suse Krawagna, Hans Kupelwieser, Josef Marsteurer, Julie Monaco, Lisl Ponger, Karl Prantl, Peter Sandbichler, Bob und Roberta Smith, Herwig Tollschein, Heimo Zobernig zieren die Wände des Ministergangs, der Festsäle und das Büro von Bundesministerin Dr. Claudia Schmied.

Tag der offenen Tür 2012. Nationalfeiertag 26.10.2012 Der Blaue Salon
Foto: Michael Goldgruber

Speziell für den Tag der offenen Tür wurde im Blauen Salon, so benannt nach seiner blauen Tapete, eine Auswahl an zeitgenössischer Kunst zusammengestellt. Alle Kunstwerke, wie auch die übrigen am Minoritenplatz, sind Teil der Sammlung „Artothek“ des Bundes, die seit kurzem im 21er Haus des Belvedere untergebracht ist. Die Ausstattung der Räume des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur mit zeitgenössischer Kunst ist ein besonderes Anliegen von Bundesministerin Dr. Claudia Schmied, denn „gerade die Künstlerinnen und Künstler unserer Generation haben eine neue Formen-, Material und Farbensprache entwickelt und geben mit ihren Werken kreative Antworten auf die bestimmenden Fragen des gesellschaftlichen Seins“.

Joseph Brodsky formulierte in seiner Rede anlässlich der Entgegennahme des Nobelpreises für Literatur: „Eine Gesellschaft, die sich der Herausforderung der Kunst stellt, und besonders auch der Kunst der eigenen Zeit, ermöglicht eine Erweiterung ihrer Reflexionsfähigkeit, ihrer Freiheiten und ihrer schöpferischen Kraft.“


Das Haus am Minoritenplatz

Lernen Sie das Palais Starhemberg kennen!
Kunsthistorische Führungen durch das Haus
12:00 Uhr und 14:00 Uhr

mit Mag. Eva-Maria Gärtner vom Landeskonservatorat für Wien und Mag. Karin Zimmer, BMUKK.
Die kunsthistorischen Führungen sind eine Initiative von Bundesministerin Dr. Claudia Schmied.
Die Führungen werden in österreichischer Gebärdensprache gedolmetscht.

Tag der offenen Tür 2012. Nationalfeiertag 26.10.2012 Foto: Michael Goldgruber

Jedes Bauwerk besitzt seine Geschichte. Am Beispiel des über 300 Jahre alten Palais Starhemberg erleben wir den Wandel des Hauses vom barocken aristokratischen Repräsentationsbau zum Verwaltungsgebäude zweier Ministerien. Trotz aller Veränderungen am Baukörper, in der Ausstattung und in der Nutzung hat das Palais bis heute nichts von seiner Einzigartigkeit eingebüßt.

Das farblich herausragende Palais am Minoritenplatz wurde zwischen 1661 und 1667 errichtet. Es diente bis 1814 als Stadtpalast der ursprünglich aus Oberösterreich stammenden Adelsfamilie Starhemberg. Der Sohn des Bauherrn, Feldmarschall Ernst Rüdiger Graf Starhemberg, wohnte hier und leitete von diesem Palais aus die Verteidigung Wiens bei der Belagerung von 1683. Nach mehreren Besitzerwechseln wurde das Palais schließlich 1871 vom Staat angekauft und dem damaligen Ministerium für Kultus und Unterricht übertragen. Seit 1970 ist das Palais auch Amtssitz des damals neu geschaffenen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.

Zahlreiche Umbauten haben dem Gebäude in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder ein neues Aussehen gegeben. Von der ursprünglichen frühbarocken Ausstattung ist nur noch die beeindruckende Fassade vorhanden. Die Repräsentationsräumlichkeiten der Beletage hingegen wurden zuletzt 1820 einer einschneidenden Veränderung unterzogen. Sie erscheinen heute im Stil des Empire. In den letzten Jahren wurden beide Ministerzimmer sukzessive neu möbliert. Darüber hinaus sind weite Teile des Hauses mit Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler ausgestattet.

Geändert am: 06.04.2018

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