BM Claudia Schmied zeichnet hervorragende Schulen aus

HTL Braunau gewinnt den Österreichischen Schulpreis 2008, Wiener Volksschule Haebergasse einen Sonderpreis für Integration

Die HTL Braunau wurde heute, Dienstag, von Bundesministerin Claudia Schmied mit dem mit 10.000 Euro dotierten Österreichischen Schulpreis ausgezeichnet, der auf Initiative der Ministerin heuer erstmals vergeben wurde. Für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Integration erhielt die Volksschule Haebergasse im 12. Wiener Gemeindebezirk einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro. Sieben weitere Schulen erhielten Urkunden über ihre Nominierung zum Österreichischen Schulpreis: Die Landhauptschule Niederndorf (Tirol), die VS Stiftgasse (Wien), das BG und BRG Lienz, die Neue Mittleschule Markt Allhau (Bgld), das BG/BRG Villach/St.Martin, die Polytechnische Schule Perg (OÖ) und das Bundesgymnasium Seekirchen (Szbg).

BM Claudia Schmied zeichnet hervorragende Schulen aus (Foto: Ludwig Schedl) vlnr.: Helga Höller (Direktorin VS Haebergasse, Sonderpreis für Integration), Dr. Claudia Schmied (Bundesministerin), Hans Blocher (Direktor der HTL Braunau, Preisträger Österreichischer Schulpreis 2008)
(Foto: Ludwig Schedl)

"Es gibt hervorragende, pädagogisch richtungsweisende Schulen, die bei aller Unterschiedlichkeit Begeisterung für Leistung und Kreativität wecken, Lernfreude und Lebensmut stärken und Fairness und Verantwortung leben. Lehrer und Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen sowie die Eltern setzen sich immer wieder neue Ziele und wollen diese gemeinsam erreichen. Damit solche Schulen als Leuchttürme fungieren können, brauchen sie öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung " erklärte Unterrichtsministerin Schmied anlässlich der Überreichung der Auszeichnungen.

Für den Österreichischen Schulpreis sind 158 Bewerbungen aus allen Bundesländern und von sämtlichen Schultypen eingelangt. In einer Vorjurierung in drei Durchgängen durch VertreterInnen des Unterrichtsministeriums wurden 9 Einreichungen als für den Schulpreis oder für einen allfälligen Sonderpreis in Frage kommend nominiert. Eine unabhängige Jury, der unter anderem Infineon-Vorstandsdirektorin Monika Kircher-Kohl, Univ.-Prof. Bernd Schilcher, Univ.-Prof. Michael Schratz und Peter Härtel von der Steirischen Volkswirtschaftlichen Gesellschaft angehörten, kürte einstimmig die beiden Preisträger.

Die Ausschreibung richtete sich an alle öffentlichen und privaten Schulen Österreichs. Die Bewertung der schulischen Praxis orientierte sich an den Qualitätsbereichen Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Auch die Kooperation mit außerschulischen Partnern wurde bei der Beurteilung berücksichtigt.

Grundlage der Ausschreibung des Österreichischen Schulpreises ist ein umfassendes Verständnis von Lernen und Leistung. Über die bloße Wissensvermittlung hinaus gilt es die individuellen, sozialen und schöpferischen Fähigkeiten der SchülerInnen auszubilden. Schlüssel für eine erfolgreiche Schulentwicklung ist die Verbesserung des Unterrichts.

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Wien, 22.09.2009

Geändert am: 06.04.2018

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