Österreichischer Schulpreis 2010: BM Claudia Schmied zeichnet hervorragende Schulen aus

Europäische Volksschule Dr. Leopold Zechner, Wien gewinnt. Spezialpreis der Jury geht an die Polytechnische Schule 15, Wien

Heute, Montag, vergab Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied im Rahmen eines Festaktes im Naturhistorischen Museum zum zweiten Mal den Österreichischen Schulpreis. "Der Österreichische Schulpreis setzt auf die Vorbildwirkung hervorragender, pädagogisch richtungsweisender Schulen, die Begeisterung für Leistung und Kreativität wecken, Lernfreude und Lebensmut stärken und Fairness und Verantwortung leben", betonte die Ministerin. "Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern setzen sich immer wieder neue Ziele und wollen diese gemeinsam erreichen. Damit diese Schulen als Leuchttürme fungieren können, brauchen sie öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung", so Schmied.

Österreichischer Schulpreis 2010: BM Claudia Schmied zeichnet hervorragende Schulen aus V.l.n.r.: Dir. Peter Pürer (Preisträger), Dr. Claudia Schmied (Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur), Dr. Christian Köberl (Direktor des Naturhistorischen Museums), Dir. Susannah Bständig (Preisträgerin)
Fotocredit:BM für Unterricht, Kunst und Kultur/APA-Fotoservice/Schedl

Der mit EURO 10.000 dotierte Hauptpreis ging an die Europäische Volksschule Dr. Leopold Zechner, 1150 Wien. Den mit EURO 5.000 dotierten Spezialpreis der Jury zum Österreichischen Schulpreis erhielt die Polytechnische Schule 15 in Wien. Vier Schulen wurden mit einer Nominierung zum Schulpreis ausgezeichnet: die HAK Neunkirchen (NÖ), die Neue Mittelschule Mattersburg (Bgld.), die Neue Mittelschule Wels-Vogelweide (OÖ) und die Polytechnische Schule Mittersill (Szbg.).

Anlässlich der Verleihung führte Dr. Christian Köberl, Generaldirektor des Naturhistorischen Museums, die über 80 SchülerInnen, LehrerInnen und SchulleiterInnen gemeinsam mit Bildungsministerin Claudia Schmied durch das Museum.

An der Ausschreibung zum diesjährigen Österreichischen Schulpreis beteiligten sich 116 öffentliche und private österreichische Schulen. Die Vergabe erfolgte auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Die Bewertung der schulischen Praxis orientierte sich an den Qualitätsbereichen Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Berücksichtigung fand des Weiteren die Kooperation mit außerschulischen Partnern.

Grundlage der Ausschreibung des Österreichischen Schulpreises ist ein umfassendes Verständnis von Lernen und Leistung. Über die bloße Wissensvermittlung hinaus gilt es, die individuellen, sozialen und schöpferischen Fähigkeiten der SchülerInnen auszubilden. Schlüssel für eine erfolgreiche Schulentwicklung sind hervorragender Unterricht und ein gutes Schulklima.

Weitere Bilder unter: pressefotos.at/m.php?g=1&u=66&dir=201009&e=20100927_s&a=event

Wien, 27.09.2010

Geändert am: 06.04.2018

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