Bildungsministerin Schmied verleiht Österreichischen Schulpreis

"GWIKU 18" aus Wien-Währing gewann Österreichischen Schulpreis 2011. Sonderpreis ging an Pädagogisches Zentrum Perg (Oberösterreich).

Seit 2009 zeichnet das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur jedes Jahr Schulen mit dem Österreichischen Schulpreis aus, deren pädagogische Arbeit in den Qualitätsbereichen Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution besonders herausragend ist.

Bildungsministerin Schmied verleiht Österreichischen Schulpreis BM Dr. Claudia Schmied mit der Direktorin der Gewinnerschule GWIKU 18 Haizingergasse Mag. Renate Knaus (Foto: Livio Srodic / HBF)

Im Schuljahr 2010/11 sind 73 Bewerbungen aus ganz Österreich im Ministerium am Minoritenplatz eingelangt. "Ich freue mich über die rege Teilnahme und die hervorragende pädagogische Arbeit, die an unseren Schulen stattfindet. Die Preisträger des Österreichischen Schulpreises liefern wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unseres Bildungssystems und bestätigen mich in meinem Ansatz, durch innovative Konzepte die Begeisterung für Leistung und Kreativität zu wecken", gratulierte Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied allen Beteiligten der ausgezeichneten Schulen.

Den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis nahm heute, Freitag, Direktorin Mag. Renate Knaus bei der Schulpreis-Gala im Technischen Museum Wien für das GWIKU 18 Haizingergasse (Wien-Währing) aus den Händen der Bildungsministerin entgegen. Die Schule überzeugte die Jury unter anderem mit Freiarbeitsklassen, in denen SchülerInnen lernen sich selbstständig zu organisieren, mit der Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben aber auch einer kontinuierlichen internen und externen Evaluation zur Qualitätsüberprüfung ihrer Arbeit.

Zusätzlich vergab die Jury 2011 auch einen Sonderpreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist und an das Pädagogische Zentrum PERG (Oberösterreich) für seine Verdienste im Bereich Umgang mit Vielfalt geht. Der Leitspruch der Schule - "Der Wert einer Gesellschaft ist immer daran abzulesen, wie sie zu den schwächsten ihrer Mitglieder steht" - wird täglich gelebt.

Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied: "Ich gratuliere den Gewinnerschulen herzlich - sie sind Vorbilder und Wegweiser für qualitätvolle Schule und Bildung in Österreich."

Die rund 200 TeilnehmerInnen, darunter DirektorInnen, LehrerInnen und SchülerInnen der erfolgreichen Schulen sowie die Gastgeberin Gabriele Zuna-Kratky, Generaldirektorin des Technischen Museums, wurden von der Schulband der Haizingergasse und der "ASO-Kids Band" aus Perg musikalisch unterhalten.

Die Preisträger:

Österreichischer Schulpreis 2011:
GWIKU 18, Haizingergasse, Wien

Sonderpreis 2011:
ASO Perg, Oberösterreich

Anerkennung und Lob geht an:
Unesco Mittelschule Bürs, Vorarlberg
Berufsschule Attnang, Oberösterreich
ASO Krems, Niederösterreich
BORG Feldkirch, Vorarlberg

Weitere Informationen: www.bmukk.gv.at/schulpreis

Wien, 30.09.2011

Bildungsministerin Schmied verleiht Österreichischen Schulpreis Der Sonderpreis ging an das Pädagogische Zentrum Perg (Oberösterreich)
v.l.n.r.: Bundesrätin Notburga Astleitner, Direktor Erich Pammer (ASO Perg), BM Dr. Claudia Schmied (Foto: Livio Srodic / HBF)

Bildungsministerin Schmied verleiht Österreichischen Schulpreis Lob und Anerkennung erhielten v.l.n.r.: BORG Feldkirch, Vorarlberg (Mag. Gerlinde Eherer), ASO Krems (Dipl.-Päd. Dorrit Stiglbrunner, Regina Holzer), Berufsschule Attnang, Oberösterreich (Ing. Franz Kirchberger), Unesco Mittelschule Bürs, Vorarlberg (Bernhard Neyer) (Foto: Livio Srodic / HBF)

Bildungsministerin Schmied verleiht Österreichischen Schulpreis Das Rahmenprogramm im Technischen Museum Wien gestalteten die Schulbands der Gewinnerschulen: GWIKU 18, Haizingergasse, Wien

Bildungsministerin Schmied verleiht Österreichischen Schulpreis Das Rahmenprogramm im Technischen Museum Wien gestalteten die Schulbands der Gewinnerschulen: ASO Perg, Oberösterreich

Geändert am: 06.04.2018

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