Studienberechtigungsprüfung

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Die Studienberechtigungsprüfung ermöglicht den Zugang zu einem bestimmten Universitäts-, Hochschul- oder Fachhochschulstudium, zu einem bestimmten Kolleg oder einer Pädagogischen Hochschule.

Die Voraussetzungen sind, neben dem Nachweis von einer zu dem angestrebten Studium passenden beruflichen oder außerberuflichen Vorbildung, ein Mindestalter von 20 Jahren sowie die Staatsbürgerschaft eines EWR-Mitgliedstaates.

Die Studienberechtigungsprüfung ermöglicht nur Zugang zu der Ausbildungsform, für welche die Studienberechtigungsprüfung speziell abgelegt wurde. Das Wechseln des Studiums ist nur eingeschränkt möglich. Bei Studien mit Aufnahmeverfahren ist die erfolgreiche Ablegung der Studienberechtigungsprüfung noch keine Garantie für die Aufnahme in das gewählte Studium. Die Studienberechtigungsprüfung alleine bietet in der Regel keine unmittelbaren beruflichen Aufstiegschancen.

Es müssen fünf Prüfungen nach den Festlegungen des jeweiligen Rektorats abgelegt werden, welche sich an der 12./13. Schulstufe orientieren und von dem angestrebten Studium abhängig sind.

Die Prüfungsvorbereitung erfolgt im Selbststudium oder im Rahmen von Vorbereitungslehrgängen, mindestens eine Prüfung muss an der angestrebten Bildungseinrichtung abgelegt werden.

Seit 1.10.2010 liegt die Autonomie für die Studienberechtigungsprüfung  bei den Hochschulen, die die Studienberechtigungsprüfung sehr unterschiedlich handhaben. Für genaue Informationen ist es daher nötig, sich direkt bei der jeweiligen Universität zu erkundigen.

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Geändert am: 23.04.2018

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