Bedarfsgerechter Ausbau der Ganztagsschule 

Ein wichtiger Bereich in der bedarfsgerechten Gestaltung des Schulsystems ist der Ausbau ganztägiger Schulformen (GTS). Bisher wurden bereits 654 Mio. Euro (SJ 2011/2012 bis SJ 2018/2019) im Rahmen der Artikel 15a B-VG Vereinbarung über den Ausbau ganztägiger Schulformen darin investiert. Dadurch sind bis zum jetzigen Zeitpunkt 58.000 zusätzliche Plätze entstanden, ein Viertel der 6 bis 14-jährigen Kinder in Volksschulen, Neuen Mittelschulen, Sonderschulen, Polytechnischen Schulen und AHS-Unterstufen besuchen eine ganztägige Schulform. Ziel ist, bis 2032 zu erreichen, dass  40 Prozent aller Schülerinnen und Schüler in einer ganztägigen Schulform betreut werden können. Dafür wurde mit dem Bildungsinvestitionsgesetz ein Budgetvolumen von 750 Mio. Euro vorgesehen (für Infrastruktur und Personal).

Es soll sicherstellen, dass für jede Familie die Möglichkeit besteht, ihre Kinder bei Bedarf in einem Umkreis von nicht mehr als 20 km vom Wohnort entfernt in einer ganztägigen Schule unterzubringen. Dabei haben  Schülerinnen und Schüler und deren Eltern die Wahlfreiheit, ob sie ganztägige Betreuung in Anspruch nehmen wollen. Das ist für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wesentlich, insbesondere für Alleinerziehende. 

Geändert am: 26.07.2018

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