VWA-Preis 2019 Gleichstellung_ Geschlechtergerechtigkeit_ Geschlechterforschung

Zielgruppe: Schüler/innen, die im laufenden Schuljahr 2018/19 an österreichischen AHS oder BHS eine vorwissenschaftliche Arbeit oder Diplomarbeit mit deutlichen Bezugspunkten zum Grundsatzerlass Nr. 21/2018 des BMBWF „Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung“ verfasst haben.

Einsendeschluss: 28.06.2019

Preis/e: Geldpreise

Preisverleihung: November 2019 im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Kontakt
Dorothea Steurer (dorothea.steurer@politik-lernen.at),
Elisabeth Turek (elisabeth.turek@politik-lernen.at)
Helferstorferstraße 5
1010 Wien
T +43 1 4277-27444

Detailinformationen: VWA-Preis 2019 "Gleichstellung_Geschlechtergerechtigkeit_Geschlechterforschung"

Die Preise werden 2019 im Auftrag des Bildungsministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung) von Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule verliehen.

Anforderungen:  Eingereicht und prämiert werden können Arbeiten, die im laufenden Schuljahr 2018/2019 an österreichischen AHS oder BHS entstanden sind und die deutliche Bezugspunkte zum Grundsatzerlass Nr. 21/2018 des BMBWF „Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung“ aufweisen.

Im beiliegenden Bewerbungsschreiben sollen diese Bezugspunkte auf Basis folgender Fragestellungen beschrieben beziehungsweise argumentiert werden (mindestens 1600 Zeichen):

  • Zu welchen Themengebieten, die im Grundsatzerlass angesprochen werden, lassen sich die meisten Bezüge in meiner Arbeit herstellen?
  • Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten (Kompetenzen) im Sinn des Grundsatzerlasses habe ich beim Verfassen der Arbeit erworben?

Themen 

Die eingereichten Arbeiten sollen eines oder mehrere der folgenden Themengebiete, die auch im Grundsatzerlass angesprochen sind, aufgreifen beziehungsweise bearbeiten:

  • Geschlechterverhältnisse in Vergangenheit und Gegenwart
  • Frauen- und Geschlechtergeschichte
  • Mädchen- und Frauenrechte national und international
  • Feministische Bewegungen in Vergangenheit und Gegenwart
  • Gewalt gegen Frauen / geschlechterbezogene Gewaltformen
  • Gleichstellungspolitik in Vergangenheit und Gegenwart
  • Rechtliche Grundlagen für die Gleichstellung (national / international)
  • Geschlechtersegregationen in Bildung und Arbeitswelt
  • Sexismus in Medien und Werbung
  • Schönheitsideale, Körper- und Bekleidungsnormen für die Geschlechter
  • Religion, Tradition, Kultur und Geschlechterbilder
  • Geschlechterforschung und Geschlechtertheorien
  • Reflexive Geschlechterpädagogik in Bildungseinrichtungen
  • Geschlechterstereotype, patriarchale Rollenbilder und deren Tradierung
  • Geschlechterreflexive / geschlechtersensible Berufsorientierung
  • Mädchen / Frauen in Technik und Naturwissenschaften
  • Buben / Männer in pädagogischen und sozialen Berufen
  • Geschlecht, Sexualität und Gesundheitsthemen 
  • Geschlechterbilder in Kunst und Literatur

Auswahl und Preise 

Die Arbeiten werden von einer unabhängigen Fachjury auf Basis eines Kriterienkatalogs begutachtet. Vergeben werden vier Hauptpreise zu je 300 Euro und sechs Anerkennungspreise zu je 100 Euro. Alle Preisträger/innen werden zu einer feierlichen Preisverleihung im November 2019 nach Wien ins Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung eingeladen.

Einreichmodalitäten

Ende der Einreichfrist ist der 28. Juni 2019.

Nach Zustimmung der betreuenden Lehrperson ist die Arbeit von der Schülerin/dem Schüler in Form einer PDF-Datei mit einem Abstract und einem Begleitschreiben (siehe Punkt  Anforderungen) an folgende E-Mail-Adresse von Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule zu senden: service@politik-lernen.at.

Hinweis zur Einhaltung urheberrechtlicher Bestimmungen:

Eine vorwissenschaftliche Arbeit ist eine Prüfungsarbeit und wird im Normalfall nicht veröffentlicht. Die Nichteinhaltung urheberrechtlicher Bestimmungen (zum Beipiel die fehlende, mangelhafte oder falsche Angabe der Urheberschaft eines Bildes) kann zwar bei der Beurteilung der vorwissenschaftlichen Arbeit und Diplomarbeit berücksichtigt werden, rechtliche Konsequenzen gibt es jedoch nicht. Dies ändert sich, sobald eine Schülerin/ein Schüler oder eine andere Person die Prüfungsarbeit bei Wettbewerben etc. einreicht und diese in der Folge in gedruckter Form oder im Internet veröffentlicht wird. Bitte beachten Sie daher, dass eine Einreichung einer vorwissenschaftlichen Arbeit und Diplomarbeit bei einem Wettbewerb eine Veröffentlichung im Sinne des österreichischen Urheberrechtsgesetzes nach sich ziehen kann. Zur Vermeidung von Urheberrechtsverletzungen sollten daher in den eingereichten Arbeiten keine nicht genehmigten fremden Abbildungen (Fotos, Bilder, Grafiken et cetera) verwendet werden.

Geändert am: 10.05.2019

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