Trends in International Mathematics and Science Study - TIMSS

Ergebnisse 2007

TIMSS misst alle 4 Jahre die Mathematik- und Naturwissenschaftskompetenz in der 4. Schulstufe (4. Klasse Volksschule). Die Gesamtkonzeption, die Testhefte und die Fragebögen für TIMSS stammen von der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA), einer seit mehr als vier Jahrzehnten aktiven Forschungsgemeinschaft im Bereich der Leistungsvergleiche.

TIMSS 2007 und die Lesestudie PIRLS 2006 (Progress in International Reading Literacy Study) bilden kombiniert das IEA-Grundschulmonitoring bei den etwa 10-Jährigen. Die beiden Studien ergänzen so das OECD-Programm PISA, das Lese-, Mathematik- und Naturwissenschaftskompetenzen bei 15-/16-Jährigen erfasst. An Konzept, Grundlagen und Entscheidungen in der IEA wirkt das BMUKK mit, die nationale Umsetzung wurde dem Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen Schulwesens (BIFIE) übertragen.

Österreich hat sich nach 1995 zum 2. Mal an TIMSS beteiligt (nicht aber an den Untersuchungen in den Jahren 1999 und 2003). Dazu absolvierten knapp 5.000 Schüler/innen (in 325 Klassen, 196 Schulen) im Jahr 2007 den TIMSS-Test, weltweit waren es in 36 Ländern aller Kontinente rund 425.000.
Rückblende (Ergebnisse TIMSS 1995): 1995 schnitten die österreichischen Schüler/innen ausgezeichnet ab und platzierten sich hinter den ostasiatischen Staaten im Spitzenfeld. Der Bericht über die ersten Ergebnisse wurde auf Basis der bis Oktober 2008 von der IEA verfügbaren Daten verfasst. Er soll wichtige Resultate aus österreichischer Perspektive zeigen. Detaillierte Analysen werden in den nächsten Monaten für einen Nationalen Expertenbericht ausgearbeitet, der zu Jahresende 2009 erscheinen soll.

Die TIMSS-Ergebnisse im Detail

Quelle: BIFIE

Geändert am: 06.04.2018

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