Anregungen und Beratungsangebote zum Ende des 1. Semesters

für Schüler/innen und Eltern

Mit 4. Februar 2019 beginnen für die Schülerinnen und Schüler der Bundesländer Wien und Niederösterreich die Semesterferien.
Die Bundesländer Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg folgen eine Woche später und  die Bundesländer Oberösterreich und Steiermark bilden in der Woche vom 18.Februar 2019 bis 23. Februar 2019 den Abschluss.

Zeit, die für jene Dinge genützt werden kann, für die während des Semesters zu wenig oder gar keine Möglichkeiten zur Verfügung standen:

  • Urlaub mit der Familie
  • Hobbys etc.

Bei der Schulnachricht, die die Schülerinnen und Schüler am Ende des 1. Semesters erhalten, handelt es sich um kein Zeugnis, sondern um einen Leistungsnachweis.
Über jede positiv erbrachte Leistung dürfen sich Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Angehörige freuen.

Für den Fall, dass die Schulnachricht in einem Unterrichtsgegenstand oder gar in mehreren Unterrichtsgegenständen eine Beurteilung mit Nicht genügend aufweist, gilt es in erster Linie Abstand zu gewinnen.

Eine Beurteilung mit Nicht genügend ist wenig erfreulich, bedeutet aber keinesfalls eine Katastrophe.

Vielmehr gilt es zu überlegen, welche Auslöser dazu geführt haben und welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um das Schuljahr nach Möglichkeit noch positiv abschließen zu können:

  • Wurde ausreichend Zeit für das Erlernen von Stoffgebieten eingeplant?
  • Wurden Inhalte im Unterricht nur zum Teil oder gar nicht verstanden?
  • Gab es Ablenkungen, die vom Lernen abgehalten haben?
  • Sind Mitschriften vollständig?
  • Entspricht die Schule den persönlichen Interessen und Neigungen?
  • Wird Unterstützung beim Lernen von Mitschülern oder externe Nachhilfe benötigt, um Rückstände aufholen zu können?

Auch für Schülerinnen und Schüler der Neuen Oberstufe, die ab der 10 Schulstufe am Ende des 1. Semesters ein Semesterzeugnis erhalten, bedeutet eine Beurteilung mit Nicht genügend keine Katastrophe.

Gemäß § 23 a Abs. 1 Schulunterrichtsgesetz sind Schüler ab der 10. Schulstufe von zumindest dreijährigen mittleren und höheren Schulen, die in einem oder in mehreren Pflichtgegenständen oder Freigegenständen in einem Semester nicht oder mit Nicht genügend beurteilt wurden, berechtigt, in diesen Unterrichtsgegenständen eine Semesterprüfung abzulegen.

Weder eine Schulnachricht noch ein Semesterzeugnis sagt etwas über den Wert eines Menschen aus!

Für Situationen, die zur Klärung psychologische Unterstützung erfordern, können die Angebote der schulpsychologischen Beratungsstellen in Anspruch genommen werden.

Bei Beratungs- und Informationsbedarf zur Schul-/Ausbildungslaufbahn, schulrechtlichen Fragen oder Problemstellungen im Schulalltag stehen die Schulinformation im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie die Schulinformationsstellen in den Bildungsdirektionen zur Verfügung.

Für persönliche Beratungsgespräche in der Schulinformation des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung ist eine vorherige Terminvereinbarung unter 081020-5220 erforderlich.

Terminvereinbarungen sind ab 31. Jänner 2019 möglich.

Die Angebote der schulpsychologischen Beratungsstellen sowie der Schulinformation sind kostenfrei.

Alle Anliegen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Geändert am: 01.02.2019

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