Die Eckpunkte der neuen bundesweiten Herbstferien

Mit der Einführung von bundesweit einheitlichen Herbstferien soll die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Schule für Schüler/-innen, Eltern und Lehrer/-innen optimiert werden. Entgegen der Mehrzahl der EU-Mitgliedsländer – konkret 20 von 28 – gab es in Österreich bislang keine bundesweit einheitlichen Herbstferien. Die uneinheitliche Vorgangsweise der Schulen führt jedoch regelmäßig zu schwierigen Betreuungssituationen für Eltern und Erziehungsberechtigte mit mehreren schulpflichtigen Kindern. In einzelnen Bundesländern werden bereits Herbstferien festgelegt, dafür entfallen der Osterdienstag und der Pfingstdienstag als schulfreie Tage. 

Vor diesem Hintergrund hat das BMBWF folgenden Lösungsansatz entwickelt:

  • Es werden einheitliche Herbstferien in der Zeit vom 27.10. bis 31.10 festgelegt.
  • Dafür werden Teile der bestehenden schulautonomen Tage verwendet. Die genaue Zahl der dafür eingesetzten schulautonomen Tage orientiert sich am Datum des 26. Oktobers im jeweiligen Jahr.
  • Die Dienstage nach Ostern und Pfingsten werden zu ordentlichen Schultagen.
  • Die neue Regelung soll ab dem Schuljahr 2020/21 bundesweit gelten.
  • Für das Schuljahr 2019/20 gibt es eine Übergangsregelung. Die Bildungsdirektionen der Länder können in Absprache mit den Bildungsregionen einheitliche Herbstferien im Bundesland einführen.
  • Bei dieser Regelung kommt es zu keiner Ausweitung oder Reduktion bestehender Ferien bzw. der Anzahl der schulfreien Tage. 

Einführung von bundesweit einheitlichen Herbstferien



Geändert am: 20.02.2019

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