Sensibilisierung gegen antiziganistische Vorurteile

Das BMBWF informiert über eine eintägige Veranstaltung der Verwaltungsakademie des Bundes  zum Thema "Sensibilisierung gegen antiziganistische Vorurteile", die am 7. Mai 2018 in Schloss Laudon stattfindet.

Die Veranstaltung ist auch für Gemeinde- und Landesbedienstete kostenfrei zugänglich.

Eine Anmeldung ist über den Dienstweg erforderlich.

Bei offenen Fragen wenden Sie sich an Frau Mag.a Margret Lammert (T 01-71606-667236, margret.lammert@bmoeds.gv.at) von der Verwaltungsakademie des Bundes.

Inhalt und Ziele

Oft werden Vorurteile und Klischees von der Mehrheitsgesellschaft kritiklos übernommen und an Minderheiten ausgelebt. Am Beispiel des Antiziganismus erfahren Sie, wie Stereotype wirken und in welcher Weise sie dekonstruiert werden können. Sie können nachvollziehen, dass die Diskriminierung einer Volksgruppe deren Lebensqualität erheblich beeinträchtigt und dass ein Umdenken der Zivilgesellschaft auch von den öffentlich Bediensteten mitzugestalten ist.

  • Relevante Begrifflichkeiten (z. B. Eigen- und Fremdbezeichnungen)
  • Geschichte und Verfolgung der Roma und Sinti
  • Fragen zur gegenwärtigen Diskriminierungssituation von Sinti und Roma unter Berücksichtigung des Antiziganismusberichtes 
  • Stand der Forschung
  • Individuelle und kollektive Selbstbehauptungspraktiken
  • Österreichische Beispiele für Best Practice: Präsentation von Projekten aus dem öffentlichen Sektor, die
  •  zu einer besseren Inklusion von Roma und Sinti beitragen.

Lernmethode

Erfahrungsorientiertes und interaktives Lernen, Übungen, Theorie-Input, Diskussion, Bear¬beitung konkreter Beispiele aus der Praxis

Zielgruppe

Menschenrechtsbeirat, MenschenrechtskoordinatorInnen, PressesprecherInnen, Gleichbehandlungsbeauftragte, Frauenbeauftragte / Kontaktfrauen in der Bundesverwaltung und in ausgegliederten Organisationen, sofern sie das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz anwenden; Mitglieder des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen, MultiplikatorInnen im Sozial- und Bildungswesen

Vortragende

Frau Mag.a Andrea Härle, Romano Centro
Herr Samuel Mago, Romano Centro 

Zeit und Ort

Dauer: 1 Tag
Seminarnummer: BS 207 
Termin: 7. Mai 2018
Ort: Schloss Laudon

Organisation

In Verantwortung von: Frau Mag.a Margret Lammert
Sekretariat: Frau Elisabeth Fröhlich

Über die Vortragenden

Mag.a Andrea Härle: Romano Centro, Geschäftsführerin seit 2007; Co-Initiatorin und Kuratorin der Ausstellung „Romane Thana – Orte der Roma“ (2015 im Wien Museum, 2016 im Landesmuseum Burgenland). Studium der Europäischen Ethnologie,andrea.haerle@romano-centro.org

Samuel Mago: Romano Centro, Trainer (Antiziganismus) seit 2014, Chefredakteur der Zeitschrift „Romano Centro“ seit 2016. Studium der Soziologie und Transkulturellen Kommunikation in Wien. Menschenrechtsaktivist, samuel.mago@romano-centro.org

Geändert am: 06.04.2018

Nach oben

Suche im Bereich Bildung

Kontakt