Lehrplan der AHS für Berufstätige

Die Lehrpläne der AHS für Berufstätige finden sich in Anlage D der Lehrpläne der AHS. 

Die tagesaktuelle Fassung befindet sich hier.

Mit BGBl. II Nr. 116/2008 (§ 37 Abs. 3 des Schulorganisationsgesetzes) wurde die Dauer der AHS für Berufstätige, semesterweise aufsteigend mit dem 1. Semester im September 2009, auf acht Semester reduziert. Mit BGBl. II Nr. 237/2009 wurden die Stundentafeln und die Fachlehrpläne an die achtsemestrige Führung angepasst (semesterweises aufsteigendes Inkrafttreten). Um die Lesbarkeit zu erhalten, wurde der gesamte Lehrplan (Anlage D) neu verlautbart.

Die seit dem 1.9.2006 gültigen Lehrpläne (BGBl. II Nr. 321/2006) treten aufsteigend außer Kraft.

Die Lehrpläne dieser Sonderformen werden immer im Nachziehverfahren zu den bereits verordneten Lehrplänen der Tagesschulen, basierend auf diesen, erarbeitet. Dabei sind die Besonderheiten dieser Schulformen zu berücksichtigen (Studierende statt Schüler/innen; Abendunterricht; semesterweise Gliederung statt Schulstufengliederung etc.).

Gymnasium, Realgymnasium und Wirtschaftskundliches Realgymnasium für Berufstätige

Der allgemeine Teil (erster bis dritter Teil der Anlage D) unterteilt sich in:

1. Teil: Allgemeines Bildungsziel (hier findet man zB die Bildungsbereiche)
2. Teil: Allgemeine didaktische Grundsätze (die Besonderheiten dieser Schulform wie Lehren und Lernen im zweiten Bildungsweg, Aspekte einer erwachsenengerechten Didaktik oder Fernunterricht werden hier angesprochen)
3. Teil: Schul- und Unterrichtsplanung (enthält die schulautonomen Lehrplanbestimmungen und Hinweise zur Gestaltung der Nahtstellen bzw. Öffnung der Schule)

Die Teile 1 - 3 sind in einer Datei zusammengefasst!

Stundentafeln der Anlage D

Der 4. Teil des Lehrplans enthält die Stundentafeln: jeweils Autonomiestundentafel und subsidiäre ("nichtautonome") Stundentafel.
Das Ausmaß an Autonomie ist in allen drei Stundentafeln (G/RG, RG und WikuRG) gleich gehalten. Die Gesamtsumme über 8 Semester beträgt jeweils 172 Wochenstunden, davon sind 157 für die Pflichtgegenstände vorgegeben und 15 können als schulautonomer Bereich verändert werden. Ein schülerautonomer Bereich (Wahlpflichtgegenstände) wie in Anlage A ist nicht vorgesehen.

LEHRPLÄNE der einzelnen UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE

Die Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände sind aufgebaut wie die Lehrpläne der Anlage A. Sie sind abgestimmt auf die Besonderheiten einer erwachsenengerechten Didaktik (in den jeweiligen didaktischen Grundsätzen) und auf die semesterweise Gliederung der Schulen für Berufstätige.

  • Bildungs- und Lehraufgabe: Selbstverständnis des Gegenstandes; Hauptziele, welche die Studierenden im jeweiligen Fach erreichen sollen
  • Didaktische Grundsätze: fachspezifische Hinweise und Grundsätze für den Unterricht der Lehrer/innen, für die eingesetzte Methodik und Didaktik; enthalten auch die Schularbeitenregelungen
  • „Lehrstoff“ entweder semesterweise oder semesterübergreifend – meist in Analogie zu den Lehrplänen der Anlage A – bzw. nach fachspezifischen Gliederungselementen (Themenfelder, Kapitel, Bereiche ...) dargestellt. Hier wird in verbindlichen Vorgaben formuliert, welche Lernziele die Studierenden erreichen sollen. Die zeitliche Gewichtung und die konkrete Umsetzung der Vorgaben obliegen den Lehrkräften.

Die Freigegenstände und Unverbindlichen Übungen sind analog Anlage A geregelt. Für die in der Stundentafel aufgelisteten Gegenstände wie Informatik, Muttersprachlicher Unterricht, Informatik: E-Learning Repetitorium, Lern-, Präsentations- und Kommunikationstechnik sind Lehrpläne ausgearbeitet.

Förderunterricht ist wie in Anlage A in allen Pflichtgegenständen möglich. Die Regelungen dazu finden sich im Zweiten Teil, Abschnitt „Förderunterricht“.

Lehrpläne für die Pflichtgegenstände / Freigenstände / Unverbindlichen Übungen:

Geändert am: 06.04.2018

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