Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung 

Der Grundsatzerlass „Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung“  fußt auf dem im Jahr 1995 von Bundesministerin E. Gehrer verlautbarten Erlass zum Unterrichtsprinzip „Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern“.  Der Grundsatzerlass „Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung“ soll alle im Schulbereich tätigen Personen anregen und auffordern, die Dimension des Geschlechts im schulischen Lehren und Lernen zu reflektieren mit dem Ziel, individuelle Handlungsspielräume zu erweitern und geschlechterstereotype Zuweisungen und Festschreibungen zu überwinden. Er enthält vielfältige Anregungen, wie Fragen der Gleichstellung in der öffentlichen Schule – vor dem Hintergrund einer pluralistischen, von religiöser, kultureller und sozialer Vielfalt geprägten Gesellschaft – sowohl auf  Fach- und Unterrichtsebene als auch auf Ebene der sozialen Beziehungen berücksichtigt werden können. Der neue Erlass richtet sich an Lehrende, Schulleitungen, Schulaufsicht, Schulverwaltung bzw. Bildungsdirektionen und Pädagogische Hochschulen. Sie alle sind aufgefordert, eine wirkungsvolle Umsetzung der im Erlass formulierten Ziele und Grundsätze zu garantieren. 

Geändert am: 15.04.2019

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